Du willst raus in den Garten, arbeitest gerne mit Tieren und möchtest dich im Wettbewerb messen? So albern es auch klingt, genau das liefert die Hühnerzucht. Es sind allein in Deutschland rund 180 Hühnerrassen durch den BDRG anerkannt. Ohne engagierte Züchter wären die meisten wohl schon ausgestorben. Nun werden sie auf der Suche nach dem passenden Zweinutzungshuhn wieder wichtig. Denn wirtschaftlicher waren bislang die Legeund Fleischhybride, es bleiben lediglich die Bruderhähne über.

Wer es nicht kennt, würde es kaum glauben: Hühnerzüchter organisieren sich in Vereinen. Praktisch alle Hühnerrassen werden in einem Sonderverein betreut. Es gibt weitere Vereine für Geflügelzüchter. Die Mitglieder treffen sich zu Abstimmungen und geselligen Abenden. Sie philosophieren nicht nur über die Hühnerzucht. Diese bleibt jedoch das entscheidende Thema.

Jede Rasse wird durch den BDRG nur dann anerkannt, wenn es einen Rassestandard gibt. Dieser ist die Zielsetzung für die Zucht. Das geht soweit, dass jede einzelne Feder im Deckgefieder nach außen mit einem schwarzen Rand abschließt, der Säumung genannt wird. Oder der Kamm soll nicht 3 oder 7, sondern 5 Zacken haben.

Es gibt viele solcher Merkmale und jede Rasse setzt ihre Schwerpunkte. Einige Rassen oder einige der Farbschläge sind leicht verfügbar und gut durchgezüchtet. Bei anderen Rassen ist es bereits schwierig, Bruteier und Zuchthähne zu tauschen, da es kaum noch Züchter gibt. Zumindest gibt es neben der Lipsia (die weltweit größte Rassegeflügelschau in Leipzig) weitere große und viele kleine Ausstellungen für Geflügel. Teils werden diese vom Zuchtverein eigenständig nur für ihre eigene Rasse veranstaltet. Oft genug verteilen sich die Mitglieder sogar über das ganze Land. Doch die meisten Vereine haben ihr eigenes Vereinshaus oder Vereinslokal am festen Ort.

Mit der Hühnerzucht starten:

Wer mit vitalen Zuchttieren beginnt, kann sich alles schnell aneignen und später noch immer auf anspruchsvolle oder seltene Rassen ausweichen. Im Idealfall sollte es sich um eine Hühnerrasse handeln, deren Verein sich in Reichweite trifft.

Nicht nur das ist wichtig, der eigene Garten muss sich für die gewählte Hühnerrasse eignen. Einige werden einen Zaun von 80 cm nicht mehr überwinden, andere flattern einem auf das Hausdach und bräuchten eine Voliere oder gestutzte Schwungfedern. Das wäre aber bei Ausstellungen nicht gern gesehen.

Ein gewissenhafter Hühnerzüchter muss mehrere Bereiche im Hühnerstall und auf der Hühnerweide haben, um mehrere Hühnergruppen zu halten. Im zeitigen Frühjahr geht es immerhin damit los, Zuchtstämme aus einem Zuchthahn und 3 bis 5 Hennen zu bilden. Die Bruteier werden meistens mit dem Inkubator ausgebrütet. Selbst wenn nicht, müssten die Glucken mit ihren Küken in den ersten Wochen im eigenen Bereich bleiben. Später sollen bei vielen Rassen die Hähne von den Hennen abgetrennt werden, damit diese nicht zu sehr zerzaust sind. Außerdem würden Hähne mit wenigen Hennen durch Streitereien ihr eigenes Gefieder zerrupfen.

Es geht also nicht ohne mehrere Bereiche, um die Hühnerherde unterteilen zu können. Dennoch würde bereits ein einziger Zuchtstamm genügen, um mit dem Hobby der Hühnerzucht zu beginnen.

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Hühnerzucht als Wettbewerb – Das Styling der Hühner

Die Ausstellungshühner sollen nicht nur genetisch perfekt sein, sie müssen auch in gutem Zustand in den Ausstellungskäfig. Einige Rassen oder Farbschläge bleichen in der Sonne aus, weswegen sie einen beschatteten Auslauf benötigen. Andere haben Federfüße und die Federn an den Füßen sollen nicht abbrechen oder verschmutzen. Hier muss die Wiese immer kurz gemäht werden und trocken sein. Auch Bart- und Haubenhühner sind etwas schwieriger, da sich Futterreste oder anderer Schmutz in den lockeren Federn verfangen kann.

Es ist zudem sehr auf einen Parasitenbefall zu achten. Die kleinen Lästlinge können die Hühner nicht nur verunstalten. Der eigene Ruf wäre ruiniert, würde man sie mit auf dieAusstellung bringen.

Viele Hühnerzüchter haben ihre kleinen Geheimnisse, wie sie die Fütterung anpassen, damit die Hühner nicht nur rundum versorgt sind, sondern sprichwörtlich auch „Glanz auf dem Fell“ bekommen.

Letztendlich ist es wichtig, dass die Hühner es kennen, im kleinen Ausstellungskäfig zu posieren. Vor den Ausstellungen sollen sie bereits zur Probe sitzen und sich darangewöhnen. Dann wirken sie insgesamt ruhiger und ausgeglichener.

Bewertung und Preisverleihung:

Auf den Ausstellungen sind speziell geschulte und damit qualifizierte Preisrichter mit der Bewertung sämtlicher Ausstellungstiere beschäftigt. Es gibt durchaus einen gewissen Spielraum für die Bewertung. Dennoch ist der Rassestandard die Messlatte, weswegen einige Punktabzüge strittig sind. Es kommt immerhin auf die Definition der Vorgaben an und was bei dem einen durchgeht, wird beim anderen bereits abgestraft.

Wer als Hühnerzüchter das Procedere bereits kennt, kann seine Ausstellungstiere beurteilen, doch die Konkurrenz ist nicht ohne. Eine gute Gesamtwertung reicht nicht immer für die ersten Plätze. Aber für diese gibt es Urkunden, Medaillen oder sogar Pokale. Einige der erfolgreichen und langjährigen Hühnerzüchter füllen bereits ein ganzes Pokalzimmer mit ihren Auszeichnungen.

Hühnerzucht als Hobby – Geselliges Vereinsleben mit Wettkampf

Die Hühnerzucht ist für viele deswegen das perfekte Hobby, da sie etwas zu tun haben und unter die Leute kommen. Der Garten muss zwar zuerst etwas umgestaltet werden, dann kommt mit den Hühnern das Leben rein. Es ist immer etwas los und andere Hühnerzüchter werden zu wichtigen Ansprechpartnern. Gelegentlich geht es auch gemeinsam auf Ausflüge oder die Abende werden lang.

Viele Hühnerrassen sind auf ihren Lebensraum oder auf die Haltungsweise optimiert. Demnach suchen Sulmtaler auf der Weide nach Futter, Augsburger trotzen dem rauenBergwind, Hamburger fühlen sich in Küstennähe wohl. Andere Beispiele sind das besonders leicht zu rupfende Deutsche Lachshuhn, das bis ins Alter legende Westfälische Totleger Huhn oder das fleißig nach Futter suchende Vorwerk Huhn. Jede dieser Zuchtideen hat also ihre begründete Berechtigung. Der eigentliche Anreiz der Hühnerzucht wäre deswegen wohl, eine dieser seltenen Hühnerrassen vor dem Aussterben zu bewahren. Wer auf Ausstellungen zudem Auszeichnungen und Pokale heimholen kann, ist dennoch motivierter.

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